Kindorientierte Offene Pädagogik

Die pädagogische Arbeit in unserem Kindergarten orientiert sich an den Interessen der Kinder. Durch eine offene Pädagogik werden den Kindern innerhalb eines strukturierten Rahmens mehr Selbstbestimmungs- und Beteiligungsmöglichkeiten eröffnet. Hierdurch werden die Kinder in ihrem Streben nach Unabhängigkeit und Eigenverantwortung unterstützt. Sie können ihre Spielpartnerinnen und Spielpartner frei wählen, sich für sie bedeutsamen Spieltätigkeiten zuwenden und entsprechend ihren Möglichkeiten lernen, sich selbst zu organisieren.

In unserem Kindergarten werden alle verfügbaren Räume genutzt, um den Kindern vielfältige Spiel- und Lernmöglichkeiten zu bieten und ihre Handlungs- und Erfahrungsräume zu erweitern.

Kinder haben das Recht, Entscheidungen zu treffen. Pädagogische Fachkräfte haben die Pflicht, die Kinder ernst zu nehmen und die Konsequenzen auszuhalten. Selbstbewusst kann nur werden, wer selbst und bewusst Erfahrungen machen darf.

Kinderrechte

Alle Kinder haben die gleichen Rechte – egal wo sie wohnen, mit wem sie zusammenleben, wie groß oder klein sie sind, in welchen Kindergarten sie gehen oder welche Sprache sie sprechen. Wir nehmen das Fröbel-Kinderschutzkonzept sehr ernst, hören den Kindern zu und nehmen ihre Gefühle und Beschwerden ernst. Das ist die Grundlage dafür, dass Kinder empathisches Verhalten lernen und ihre persönlichen Grenzen klar setzen können.

Persönliche Hygiene, Schlaf und Ernährung sind individuelle Grundbedürfnisse und werden vom Kind selbst bestimmt. Wir ermutigen jedes Kind, auf sein Bauchgefühl zu achten und erlauben auch Fehlentscheidungen. Wenn diese reflektierend mit dem Kind begleitet werden, entsteht ein gutes Gespür für die eigenen Bedürfnisse. Dieses kindliche Erfahrungensammeln kann auch für die Erwachsenen herausfordernd sein. Aber je mehr Stolpersteine wir gemeinsam überwinden, desto selbständiger werden die Kinder.