Alltagsintegrierte Sprachliche Bildung in unserem Kindergarten

In unserem Kindergarten verstehen wir Sprache als „Schlüssel zur Welt“. Daher begegnen wir den Kindern auf Augenhöhe und fördern ihre sprachliche Entwicklung auf vielfältige Weise. Durch die Teilnahme am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ haben wir zahlreiche sprachfördernde Elemente fest in unseren Alltag integriert.

Unsere Prinzipien der Sprachförderung

Wir reflektieren im Team regelmäßig unser sprachliches Verhalten. Dabei ist es uns wichtig, den Kindern zuzuhören und sie zum freien Erzählen anzuregen. Wir schätzen die jeweiligen Muttersprachen der Kinder und unterstützen sie darin, diese zu pflegen und zu nutzen. Piktogramme helfen allen Kindern – unabhängig von ihrer individuellen Sprachentwicklung – an der Kommunikation teilzunehmen und sich im Tagesablauf zu orientieren.

Geschichten im Alltag entdecken, Bilderbuchkinos und Vorlese-Besuche

Geschichten spielen eine zentrale Rolle in unserem Alltag. Die Kinder entdecken die Freude am Vorlesen durch unsere Bücher, das Erzähltheater oder das Bilderbuchkino. Besonders beliebt ist unser „Vorlese-Opa“, der regelmäßig vorbeikommt und spannende Geschichten vorliest. Bei der Auswahl unserer Literatur legen wir großen Wert auf die Darstellung von Vielfalt.

Kreatives Erzählen

Unsere „Rucksackbibliothek“ ermöglicht es den Kindern, jede Woche neue Bücher auszuleihen und mit nach Hause zu nehmen. Der „Geschichtenkoffer“ regt die Fantasie der Kinder an und inspiriert sie, eigene Geschichten zu erfinden und kreativ zu gestalten. Sie erstellen zum Beispiel ihre eigenen Bücher oder Stop-Motion-Trickfilme.

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ förderte das BMFSFJ von 2016 bis Mitte 2023 die sprachliche Bildung als Teil der Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung. Ziel des Bundesprogramms ist es, die teilnehmenden Kindergärten und Kinderkrippen bei der sprachlichen Bildung der Kinder, dem Umgang mit Vielfalt und der Zusammenarbeit mit Familien zu stärken. 

Insgesamt 43 Fröbel-Einrichtungen wurden als "Sprach-Kitas" gefördert. Sie erhielten finanzielle Mittel, um eine zusätzliche, speziell qualifizierte Fachkraft für sprachliche Bildung für 19,5 Stunden in der Woche zu beschäftigen - große Einrichtungen mit mehr als 160 Kindern werden von zwei zusätzlichen Fachkräften unterstützt. Ebenfalls erhielten die "Sprach-Kitas" Unterstützung durch eine zusätzliche Fachberatung für alle Fragen rund um Sprache und Inklusion.